Optiklexikon

Das Absehen oder auch Fadenkreuz im Zielfernrohr liefert eine Zielreferenz. Steiner bietet verschiedene Absehen speziell für den Jagdbereich sowie taktisches oder Präzisionsschießen.

Das Auflösungsvermögen gibt die Fähigkeit an, Details zu erkennen und dadurch die Bildschärfe. Die Auflösung hängt dabei auch vom Vergrößerungsfaktor ab. Generell lässt sich sagen, je höher die Vergrößerung desto detailreicher das Bild. Tatsächlich hängt das Auflösungsvermögen von der optischen Qualität der einzelnen Optikkomponenten ab, Einfluss haben aber auch allgemeine Wetterbedingungen und die Sehkraft des Nutzers.

Die Entfernung des Okulars zum menschlichen Auge, bei der das volle Gesichtsfeld des Produktes gesehen wird. Ein verlängerter Augenabstand erlaubt es dem Anwender das Sehfeld auch mit Brille komplett zu nutzen. Bei Zielfernrohren sollte ein extrem verlängerter Augenabstand gewählt werden, um beim Rückstoß einen Kontakt mit dem Gesicht/Auge zu vermeiden.

Bezeichnung für die Verbindung zwischen Okular und dem Auge des Betrachters. STEINER Augenmuscheln bieten durch ihre ergonomische Form maximalen Beobachtungskomfort und verhindern störenden seitlichen Lichteinfall. Sie passen sich automatisch der Gesichtsform an, wobei das Fernglas zusätzlich ruhiger gehalten werden kann. Durch die Verwendung von alterungsbeständigem Silikon sind STEINER Augenmuscheln angenehm weich, hautverträglich und in umklappbarer Variabilität auch für Brillenträger ideal geeignet.

Die Austrittspupille befindet sich kurz vor den Okularen und stimmt im Durchmesser idealerweise mit der Augenpupille des Betrachters zusammen. Die Formel zur Berechnung des Durchmessers: Objektivdurchmesser : Vergrößerungszahl! Je größer der Durchmesser der Austrittspupille, desto besser das Sichtergebnis in der Dämmerung, da sich die menschliche Augenpupille bei geringer Helligkeit umso mehr weitet (ca. 7mm bei jungen Menschen; ca. 5 mm ab dem 50. Lebensjahr). Untertags ist ein Durchmesser von ca. 2 bis 4 mm ausreichend. Die Austrittspupille sagt allerdings nichts über die Qualität eines Fernglases aus.

Die ballisitische Kurve umschreibt die Flugbahn des Geschoßes nach Verlassen des Waffenlaufes. Die Kugelflugbahn entspricht dabei einem Bogen, dieser ist immer abhängig vom Gewicht und der Austrittsgeschwindigkeit der Kugel.

Eine Ebene im rechten Winkel zur Hauptachse einer Linse oder eines Spiegels, auf der das beste (schärfste) Bild eines Objekts dargestellt wird.

STEINER-Ferngläser verfügen über weiche Augenmuscheln, die bequem umgeklappt werden können. Dadurch besitzen Brillenträger den idealen Abstand zum Okular und können das gesamte Gesichtsfeld nutzen. Der kleine Überstand der umgeklappten Augenmuscheln ermöglicht ein geräuschloses, angenehmes Ansetzen des Okulars an die Brille. Ein Verkratzen der Brille ist ausgeschlossen.

Mit der durchdachten STEINER-Gurthalterung sitzt das Fernglas immer fest im Gurt. Mit einem Handgriff lässt sich der Gurt lösen und wieder anbringen. Dieses clevere Schnellwechselsystem ermöglicht den Tausch von verschiedenen Tragegurten, z.B. von Komfort- zu Schwimmtragegurt, in Sekunden.

Der Click Wert ist die Größe, um welche Sie die Absehenslage, durch drehen der Verstelltürme, verändern können. Sie wird in MOA, cm oder MIL angegeben. Jeder Click verändert die Trefferpunktlage dabei um den angegeben Wert. Sollten Ihre Verstelltürme mit Kappen geschützt sein, finden Sie oftmals die Unterteilungsangabe im Inneren der Schutzkappen.

Prismen-System zur Richtigstellung des Bildes, das vom Objektiv seitenverkehrt und auf dem Kopf stehend an das Okular geliefert wird. Der Einsatz von Dachkant-Prismen ermöglicht einen nahezu linearen Einfall des Lichtes, wobei die Lichtwellen allerdings etwas verschoben werden. Durch die Anordnung der Dachkant-Prismen können diese Ferngläser in ihrer Bauweise allerdings besonders schlank und handlich konzipiert werden.

Rechnerisches Maß für die Sehleistung eines Fernglases bei schwachem Licht. Formel: Wurzel aus (Objektivdurchmesser x Vergrößerung). Eine zusätzliche leistungssteigernde Ausstattung des Glases, z. B. durch die Vergütung, wird hierbei allerdings nicht berücksichtigt.

Das Dachkant-Prismensystem des STEINER Wildlife XP 10x44 und 8x44 umfasst einen speziell entwickelten dielektrischen Spiegel und ist mit einem Phasenkorrektur-Belag bedampft. Diese High-Tech-Phasenkorrektur ermöglicht eine exakte Detailauflösung und Farbechtheit. Der speziell entwickelte dielektrische Spiegel im Dachkant-Prismensystem des Wildlife XP 10x44, 8x44 kann bis zu 99% des einstrahlenden Lichts reflektieren. Zusätzlich verhindern die dielektrischen Spiegel auch eine Alterung der Vergütung, die sonst nach längerer Zeit zu einer Verschlechterung der Lichttransmission führen kann. Mit dieser Optik sind Konturen immer klar und deutlich erkennbar, selbst bei schlechten Sichtverhältnissen oder einsetzender Dämmerung.

Das Distance-Control-System garantiert ein schnelles und komfortables Erkennen von Tieren und Vögeln. Die Fokussierung erfolgt bereits bevor das Fernglas am Auge ist. Das Distance-Control-System ermöglicht Ihnen nach einer in der Bedienungsanleitung beschriebenen Voreinstellung 2 Optionen. 1. Wenn Sie z.B. einen Vogel auf geschätzte 10 m Entfernung sehen, können Sie auf der Skala direkt 10m einstellen und müssen nur noch die Feinjustierung vornehmen. Dadurch bleibt Ihnen mehr kostbare Zeit für die eigentliche Bestimmung. 2. Oder Sie können die grobe Entfernung eines scharf gestellten Objektes direkt auf Ihrer Distanz-Skala ablesen.Während der Beobachtung ist das Ablesen der Entfernung zum Tier im Fernglas jederzeit möglich.

Die Dioptrie ist eine Maßeinheit für die Brechkraft von optischen Linsen. Eine Linse mit dem Fokus bei 1 m hat die Brechkraft von 1 Dioptrie. Linsen mit einem kürzeren Fokus eine höhere Dioptrienzahl. Sprich, eine Linse mit einem Fokus bei 25cm hat den Wert 4 Dioptrie. Die Brechkraft von konvexen Linsen ist immer positiv, wohingegen konkave Linsen eine negative Brechkraftbesitzen.

Das STEINER Wildlife XP 10x44, 8x44 erlaubt Ihnen, beide Okulare individuell scharf zu stellen. Mit der direkten Einstellung an den Okularen wird für beide Augen ein perfektes Bild erzeugt. Mit der doppelten Dioptrieneinstellung können auch starke Sehstärkenunterschiede zwischen den Augen ausgeglichen werden. Einfach einmal pro Auge die Sehstärke einstellen, und Sie werden immer scharf sehen, ohne jedes Nachstellen. Wenn Sie keine Sehschwäche haben, stellen Sie die Okularringe einfach auf Null, fertig.

Die Steiner Drehaugenmuscheln sind selbst-arretierend um immer den optimalen Abstand zum Okular zu bieten, v. a. für Brillenträger. Die drei Stufen der Drehaugenmuscheln ermöglichen eine ergonomische, eine klassisch-zylindrische und eine Brillenträger-Position. Wenn die Augenmuscheln nicht exakt anliegen, können sie mit dem Feinjustierungs-Mechanismus der Augenmuscheln genau angepasst werden. Der ergonomische Teil der Drehaugenmuscheln bietet optimalen Schutz gegen seitlich einfallendes Streulicht. Mit ihnen werden nicht nur störende Reflexionen einfach ausgeschaltet, sie sorgen auch für ein extrem helles Bild.

Die optischen Elemente des Zielfernrohres werden entspiegelt, um den Lichtverlust durch Reflektion im inneren zu verringern. Dadurch können Lichttransmission, sowie Farbtreue und Kontrast verbessert werden. Entspiegelungen können wie folgt in Qualitätsstufen unterteilt werden: einfach entspiegelt, breitbandentspiegelt und mehrfach breitbandentspiegelt. Einfach entspiegelte Linsen bieten dabei die niedrigste Qualitätsstufe, mehrfach breitbandentspiegelte Linse die höchste. Bei Steiner erhalten Sie mit jedem Produkt eine mehrfach Breitbandentspiegelung für höchsten Beobachtungsgenuss.

Speziell für den Nahbereich (ab ca. 2 m) konzipierte Technik, die durch eine stufenlose, gedämpfte Fokussierung die schnelle und komfortable Scharfstellung ermöglicht. STEINER-Ferngläser sind zusätzlich mit dem XL-Fokussierrad ausgestattet, das selbst mit Handschuhen für kinderleichtes Handling sorgt.

Neue fluoridhaltige Glassorten, die größtenteils aus dem Mineral Kalziumfluorid bestehen, verbessern Kontrasttiefe und Farbtreue des Bildes. Die Bilder sind gestochen scharf und von höchstem Kontrast bis zum Rand. Konturen sind immer klar und deutlich sichtbar, Streulicht wird auf ein Minimum reduziert. Im Gegensatz zu herkömmlichen optischen Gläsern werden Abbildungs- und Farbfehler entscheidend korrigiert, wodurch sehr helle und konturenscharfe Bilder mit natürlichen Farben erzeugt werden. STEINER Modelle Wildlife XP 10x44, 8x44 sind mit Fluoridgläsern ausgestattet.

STEINER's Vergütungstechnologie für Economy-Serien, die insbesondere für Einsteiger und passionierte Hobbybeobachter ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet. STEINER's spezielle Filterung bzw. Verstärkung einzelner Farbspektren resultiert in konturenscharfer und heller Bildqualität — selbst bei blendender Sonne oder beginnender Dämmerung!

STEINER's speziell entwickelte Optik-Technologie für Expert-Serien, die durch eine hochaufwendige Vergütungstechnologie erstklassige Lichttransmission gewährleistet. Perfekt auf den jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt, um z. B. gleißendes Sonnenlicht, starke blaue Reflektionen auf See, grüne und braune Hintergründe in Natur oder Dämmerungsschatten auszugleichen. Dadurch wird dem Beobachter auch bei schwierigen Witterungsverhältnissen zuverlässige Lichtstärke und tiefenscharfe Bildauflösung garantiert, wobei die natürliche Farbgebung des Objekts stets erhalten bleibt. Das Streulicht wird auf ein Minimum reduziert. Auch bei einsetzender Dunkelheit bleiben Details sichtbar, die für das bloße Auge nicht mehr zu erkennen sind.

STEINER Ultra-HD-Optik liefert ein Höchstmaß an Fertigungs-Präzision und hochwertiges Fluoridglas für eine absolut natürliche Farbwiedergabe, höchste Auflösung und optimalen Kontrast. Einzigartige, exakte Detailauflösung und gestochen scharfe Darstellung bis zum Bildrand kombiniert mit einer Lichttransmission der Spitzenklasse. 3D-Brillanz mit beeindruckend plastischen Bildern, hervorragender Tiefenschärfe und XL-Sehfeld für den perfekten Überblick in jeder Situation.

Es existieren fünf verschiedene Weltzonen da unterschiedliche magnetische Kräfte zu berücksichtigen sind. Nur am Äquator verlaufen die Feldlinien horizontal (Inklination = 0°), an den Polen erreicht die Inklination annähernd 90° - dazwischen finden sich sämtliche Zwischenwerte. Auf der Nordhalbkugel wird der Nordpol der Kompassrose "nach unten gezogen", auf der Südhalbkugel der Südpol.

Geometrische Lichtstärke: Rechnerisches Maß für den Helligkeitswert eines Fernglases. Je höher die Lichtstärke, desto besser ist das Fernglas für die Dämmerung geeignet. Formel zur Berechnung: Zahl des Objektivdurchmessers durch Zahl der Vergrößerung dividieren. Das Ergebnis ins Quadrat nehmen. Relative Lichtstärke: Während die geometrische Lichtstärke nur den Objektivdurchmesser und die Vergrößerung berücksichtigt, wird durch die relative Lichtstärke die zusätzliche Leistungssteigerung durch spezielle Vergütungsarten beschrieben und im Vergleich zu einem unvergüteten Glas in prozentualer Steigerungszahl (z.B. 60%) angegeben.

In unverwüstlicher Stabilität halten STEINER-Ferngläser selbst härtester Beanspruchung stand! Der Einsatz von Makrolon® und die kompakte Spezial-Konstruktion verleihen dem Fernglas extreme Robustheit. Makrolon® ist ein aus der Raumfahrt stammendes Hightech-Material, das sich insbesondere durch seine Korrosions- und Temperaturbeständigkeit auszeichnet.

Sichtkomfort par excellence: Ermöglichen die bequeme Speicherung der persönlichen Focus-Einstellung — ein erheblicher Vorteil in der Dämmerung oder bei Benutzung des Fernglases durch mehrere Personen.

MIL ist eine Winkelangabe bei der 1 Breiteneinheit auf 1000 Längeneinheiten angegeben wird, zum Beispiel 1m Abstand in 1000m. Der Abstand zwischen 2 Punkten auf einem MIL-DOT Absehen entspricht 3,6inch auf 100yards, 7,2inch auf 200yards usw.

Die hauchdünne, hydrophobe Oberflächenveredelung auf Okular- und Objektivlinsen schützt vor allen hartnäckigen Umwelteinflüssen, ist salzwasserabweisend und dadurch extrem robust.

Spezielle Gummiarmierung, die Öl-, Säure und Salzwasserbeständig ist. Diese Armierung schützt und verlängert zugleich die Lebensdauer Ihres Fernglases.

Die Nullung ist die Entfernung, auf welche Ihr Zielfernrohr einjustiert wird. Dabei werden Flugbahn des Geschosses (ballisitische Kurve) und die Sichtlinie in einer bestimmten Entfernung deckungsgleich eingestellt. Dies passiert normalerweise in einer Entfernung von 100m.

Die zweite Zahl der Modellbezeichnung eines Fernglases. Diese gibt in Millimetern den Durchmesser an, durch den das Licht in das Fernglas gelangt. Je größer der Objektivdurchmesser, desto mehr Licht kann eintreten und desto besser ist das Fernglas für die Dämmerung geeignet.

Die Objektivlinse eines Zielfernrohres wird auch Eintrittslinse genannt. Die Angabe des Durchmessers wird dabei in Millimeter gemacht. Er entspricht dabei der Angabe hinter dem x. Z.B. ein 5-25x56 hat eine Objektivlinse mit 56mm Durchmesser. Der Durchmesser der Objektivlinse bestimmt Menge des Lichtes die zum Auge gelangen kann. Bei gleichbleibender Vergrößerung führt eine Erhöhung des Objektivdurchmessers zu einer Vergrößerung der Austrittspupille.

Umschreibt die Linsengruppe, welche dem Anwender zum Auge hin gerichtet ist. Es ist außerdem das Hauptelement, welches für die Vergrößerung zuständig ist.

Die Okularlinse ist die Linse, welche am nähesten an Ihrem Auge ist. Sie blicken durch das Okular auf das vom Zielfernrohr vergrößerte Bild. Die Austrittspupille wird vor der Okularlinse abgebildet.

Optische Kenndaten, z.B. 8x30, 7x50. Die erste Zahl der Fernglaskennzeichnung beschreibt, wie viel größer ein Objekt im Fernglas gegenüber der Beobachtung ohne Fernglas erscheint. Genaueres erfahren Sie unter Vergrößerung. Die zweite Zahl der Kenndaten, zum Beispiel 30, bezeichnet den Objektivdurchmesser in Millimetern. Genaueres erfahren Sie unter Objektivdurchmesser.

Die Parallaxe ist ein augenscheinlicher Fehler zwischen dem Absehen und dem Objekt. Dieser Fehler tritt meistens auf wenn das Auge beim Blick durchs Zielfernrohr aus einem toten Winkel zurück ins Zentrum wandert. Sollte das Absehen beim Verlassen des Auges des Zentrums konstant auf dem Objekt bleiben spricht man von parallaxefrei. Falls es Ihnen aber bei einer Bewegung des Auges vorkommt als würde auch das Absehen wandern, liegt ein Parallaxefehler vor. Der Parallaxefehler tritt häufig bei stark vergrößernden variablen Zielfernrohren auf. Einige unsere Zielfernrohre werden Parallaxefrei auf 100m gebaut, andere verfügen über eine seitliche Einstellung der Parallaxe um Treffpunktfehler auf weitere Entfernungen zu vermeiden.

Die Parallaxe ist ein augenscheinlicher Fehler zwischen dem Absehen und dem Objekt. Dieser Fehler tritt meistens auf wenn das Auge beim Blick durchs Zielfernrohr aus einem toten Winkel zurück ins Zentrum wandert. Sollte das Absehen beim Verlassen des Auges des Zentrums konstant auf dem Objekt bleiben spricht man von parallaxefrei. Falls es Ihnen aber bei einer Bewegung des Auges vorkommt als würde auch das Absehen wandern, liegt ein Parallaxefehler vor. Der Parallaxefehler tritt häufig bei stark vergrößernden variablen Zielfernrohren auf. Einige unsere Zielfernrohre werden Parallaxefrei auf 100m gebaut, andere verfügen über eine seitliche Einstellung der Parallaxe um Treffpunktfehler auf weitere Entfernungen zu vermeiden.

Die Präzisionsstrichplatte ist im ganzen Bildausschnitt sichtbar und liefert Messungen in Meter oder Foot (0,33 m). So misst man Entfernungen: Sie segeln an der Küste entlang und lesen in Ihrer Seekarte die wahre Größe eines Leuchtturmes ab, der in unserem Beispiel 40 Meter hoch ist. Man legt den Sockel des Leuchtturmes an der Nullmarke der vertikalen Skala an und liest nun an der Skala einen Wert an der Spitze des Leuchtturmes ab. Wir nehmen hier den Wert 20 an. Die zu berechnende Entfernung ergibt sich aus der tatsächlichen Größe, in unserem Beispiel 40 m, geteilt durch die abgelesene Größe, in unserem Beispiel 20 m, mal 1000. 40 m / 20 = 2 x 1000 = 2000 m. Der Leuchtturm ist also 2000 m oder 2km entfernt. Ein zweites Beispiel für die Benutzung der horizontalen Skala: Man hat eine Hafeneinfahrt vor sich, von der man weiß, sie ist 80 Meter breit. Nun legt man die Backbordseite des Hafens am linken Ende der Strichplatte an den Nullpunkt an und liest dann auf Höhe der Steuerbordbefeuerung einen Wert ab. Nehmen wir hier die Zahl 60 an. Hier würde sich ein Wert von 1,3 ergeben. Diesen Wert mit 1000 multipliziert ergibt einen Wert von 1300 m oder 1,3km. Entfernung: Entfernung = tatsächliche Größe / abgelesene Größe x 1000. Wirkliche Größe: Wirkliche Größe = Entfernung x abgelesene Größe / 1000.

Die Bildschärfe von der Bildmitte bis zum Rand nimmt aus physikalischen Gründen ab. Je höher der Qualitätsstandard des Fernglases, desto besser die Randschärfe und geringer der Abfall.

Die gängigen Durchmesser für Zielfernrohre sind 1 inch, 30mm und 34mm. Je größer der Rohrdurchmesser ist desto stabiler ist das System. Außerdem steigt mit dem Rohrdurchmesser die Anzahl an „Clicks“ der Höhen- und Seitenverstellung, dies ist besonders wichtig für Longe Range Schützen. Der Rohrdurchmesser bestimmt auch die Größe der Montageringe für das Zielfernrohr.

Das übersehbare Gelände in 1000 Metern Abstand vom Beobachtungsobjekt. Wird meistens in Metern angegeben. Bei Angabe in Winkeln entspricht 1°=17.5 m. Das Sehfeld ist kein Kriterium, um die Qualität eines Fernglases zu beschreiben.

Die ergonomischen ComfortGrips sind speziell geformte weiche Daumenkissen mit rutschsicherer Oberfläche, die eine einzigartige Handhabung verleihen. Die ComfortGrips bilden eine revolutionäre Symbiose aus Hightech-Material und den ergonomischen Anforderungen Ihrer Hände. Die neuartigen Daumenkissen ermöglichen ein festes und gleichzeitig bequemes Halten. Das Fernglas liegt damit so bequem in der Hand, dass Sie es kaum spüren werden. Selbst bei langanhaltenden Beobachtungen gibt es keine Druckstellen mehr.

Bestechende Sichtschärfe — ohne lästiges Nachfokussieren! Durch den Sports-Auto-Focus müssen Sie die STEINER Okulare nur einmal an Ihre Sehstärke anpassen und genießen eine stetige Schärfe ab ca. 20 Metern. Ein unübertroffener Vorteil, der besonders bei blitzartig wechselnder Beobachtungsdistanz, in der Dämmerung und bei frostiger Kälte mit Handschuhen überzeugt! Durch ein Minimum an beweglichen Teilen resultiert diese Technik zusätzlich in größerer Langlebigkeit und geringerer Anfälligkeit für Defekte. (Einzelokulareinstellung)

Text

Wird über spezielle Ventile in das Vakuum des Fernglases gepumpt und verhindert das Beschlagen der Gläser oder die Bildung von Kondenswasser bei Temperaturenschwankungen von -40°C bis +80°C. Ein hervorragendes Qualitätsmerkmal, das z.B. bei der Mitnahme des Glases aus dem Auto in die winterliche Kälte oder von klimatisierten Räumen in die Hitze, perfekte Sicht in jeder Situation garantiert! Die Ventile bieten zusätzlich die Möglichkeit, den Innendruck des Fernglases zu kontrollieren und die Stickstofffüllung gegebenenfalls zu erneuern. Nur STEINER-Ferngläser sind über sichtbare Ventile stickstoffgefüllt!

Restmenge des beim Objektiv einfallenden Lichtes, das nach dem Durchwandern des Fernglases beim Okular wieder austritt. Je leistungsstarker die Vergütung des Fernglases desto höher dieser Lichtdurchlass, der beispielsweise bei STEINER's Spitzengläsern mit einem erstklassigen Wert von mehr als 90% brilliert!

Unvergütete optische Linsen reflektieren einen Teil des einfallenden Lichts. Dadurch entstehen ein Lichtverlust von bis zu 50% und eine Verminderung des Kontrastes durch Streulicht. Durch Vergütung der Linsen (Aufdampfen von Metalloxyden oder -fluoriden) wird die Reflexion an den Glasoberflächen enorm gemindert und die Lichtdurchlässigkeit gesteigert. Die Qualität der Vergütung ist hierbei von der Anzahl der vergüteten Linsen und Prismen, der Vergütungs-Technologie und der Quantität der Vergütungsschichten abhängig. Durch intensive Forschungsarbeit und stetige Entwicklungsstudien ist STEINER das führende Unternehmen für Vergütungsentwicklung und -herstellung und verfügt über die weltweit modernste Optik-Produktionsanlage.

Die erste Zahl der Modellbezeichnung eines Fernglases, welche angibt, um wie viel näher das beobachtete Objekt im Gegensatz zum menschlichen Auge gesehen werden kann.

STEINER-Ferngläser sind durch spezifische Versiegelungstechniken gegen das Eindringen von Feuchtigkeit, Schmutz und Staub resistent. Somit bleibt Ihre Fernglas-Investition gesichert und die hochwertige Optik in jeder Situation optimal geschützt.

Ein Verstellturm ist einer von 2 Knöpfen die sich in der Mitte des Zielfernrohrs befinden. Sie werden benutzt um eine Höhen- oder Seitenverstellung der Absehenslage vorzunehmen. Die Unterteilung (Clicks) sind in ¼ MOA, 1cm oder 1/10 MIL unterteilt.

Für Entfernungen weiter als ihr Zielfernrohr genullt ist müssen Sie den Geschoßabfall verursacht durch die ballistische Flugkurve durch Vorhalten kompensieren. Steiner bietet ihnen dafür verschiedene Absehen die Ihnen Vorhaltepunkte für definierte Entfernungen anzeigen. Durch seitliches Vorhalten kann auch die vorherrschende Windgeschwindigkeit oder Bewegung des Ziels kompensiert werden.

Die Winkelminute ist eine Einheit der Kreismessung, in 100yards Entfernung entspricht sie 1,0472 inch. In der Praxis wird 1 MOA als 1inch auf 100yards angegeben, 2 inch auf 200yards, usw.. Höhen- und Seitenverstellung eines Zielfernrohres werden meistens in MOA angegeben, wobei ein Click in der Verstellung ¼ MOA entspricht.

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