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Marine-Fernglas mit Kompass: Orientierung bei Dämmerung

Marine Ferngläser mit Kompass

Funktionen erklärt

Technische Grundlagen: was 7×50 bedeutet

Ein Blick auf die Bezeichnung verrät viel über das Fernglas:

  • Vergrößerung (erste Zahl): 7× bedeutet, dass das Objekt siebenmal näher erscheint. Eine höhere Vergrößerung verursacht auf einem bewegten Boot schnell ein verwackeltes Bild. Die konservative 7 fache Vergrößerung reduziert das Zittern und liefert ein ruhiges Bild.
  • Objektivdurchmesser (zweite Zahl): 50 mm große Objektive sammeln viel Licht und bieten auch bei schlechten Lichtverhältnissen und in der Dämmerung ein helles Bild.
  • Austrittspupille: Bei 7×50 beträgt sie rund 7 mm. Ein großer Austrittspupillendurchmesser sorgt dafür, dass das gesamte Bild auch dann gesehen wird, wenn das Glas aufgrund von Seegang leicht wackelt. Neben 7×50 gibt es kompaktere Varianten wie 7×30. Sie sind leichter und handlicher, aber die kleinere 30 mm Optik lässt weniger Licht durch. Für kleinste Boote oder Tagestouren kann das ausreichend sein, für Dämmerungsfahrten empfiehlt sich jedoch ein 7×50 Modell.

Kompassarten: analog oder digital?

In modernen Marine Ferngläsern gibt es zwei Kompass-Systeme: 

  • Analoger Kompass: Der klassische Kompass befindet sich dauerhaft im unteren Teil des Sehfelds. Vorteil: Er funktioniert ohne Strom, ist immer sichtbar und kann beleuchtet werden. Nachteil: Ein kleiner Teil des Sehfelds wird abgedeckt. Analoge Kompasse sind bei Steiner HD stabilisiert und flüssig gedämpft, so dass sie auch bei schwerem Seegang schnell und präzise einpendeln.
  • Digitaler Kompass: Auf Knopfdruck erscheint die digitale Gradzahl in der Bildmitte und verdeckt nicht dauerhaft das Sichtfeld. Digitale Kompasse benötigen jedoch eine Batterie und haben meist eine geringere Lichtdurchlässigkeit. Einige Modelle müssen für andere Magnetfeldzonen kalibriert werden, Premium Geräte kalibrieren sich selbst.

Die Steiner Commander und Navigator-Serien nutzen präzise analoge Kompasse, die mit einer hochwertigen Beleuchtung und einem Peilstrich ausgestattet sind, um Gradzahlen und Entfernungen exakt abzulesen.

Weitere Kaufkriterien für ein Marine-Fernglas – was ist wichtig?

Beim Kauf eines Marine Fernglases solltest du auf folgende Punkte achten:

  • Prismensystem: Die meisten Marine Ferngläser verwenden Porroprismen, weil sie ein plastisches Bild mit großem Sehfeld bieten. Dachkantprismen sind kompakter, aber im maritimen Bereich selten.
  • Prismenmaterial: Hochwertige BAK4 Prismen liefern ein rundes Austrittspupillenbild und bessere Lichttransmission als günstigere BK7 Prismen.
  • Wasser- und Nebel¬schutz: Achte auf wasserdichte Gehäuse und Stickstoff- oder Argonfüllung, die ein Beschlagen der Optik verhindern. Steiner Ferngläser sind druckwasserdicht – die Commander Serie bis 10 m, die Navigator Modelle bis 5 m.
  • Robustheit und Armierung: Gummiarmierungen schützen vor Stößen und sorgen für guten Griff. Das Makrolon Gehäuse der Commander Modelle ist schlagfest und widersteht Öl, Säure und Salzwasser.

  • Fokussystem: Viele Marinegläser arbeiten mit individueller Fokussierung. Steiner integriert den Sports Auto Focus. Einmal eingestellt, liefert er von 20 m bis unendlich in 3D Brillanz scharfe Bilder – ohne Nachfokussieren.
  • Optische Vergütung: Mehrschicht Vergütungen erhöhen Kontrast und verringern Reflexionen. Die Steiner Commander Modelle besitzen High Definition Optiken, während die Navigator Modelle eine High Contrast Optik bieten.
  • Komfort & Ergonomie: Eine offene Brücke erleichtert das Greifen, speziell geformte Gummiarmierungen sorgen auch bei Nässe für sicheren Halt.

Steiner Marine-Modelle im Vergleich

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Merkmale der aktuellen Steiner Marine Ferngläser mit Kompass zusammen:

Modell
Vergrößerung × Objektiv
Kompass & BesonderheitenWasserdichtigkeit
Gewicht*
Weitere Funktionen
Commander 7×50c7×50Größter analoger HD stabiler Kompass mit 40 mm Durchmesser, beleuchtbar; Präzisions Retikel für Distanz- und Größenmessung;bis 10 m druckwasserdicht1 190 gHigh Definition Optik, Sports Auto Focus, versiegeltes Makrolon Gehäuse, Nano Protection, die Wasser, Schmutz, Staub und Schnee abperlen lässt;
Navigator 7×50c7×50Analoger, flüssig gedämpfter Kompass mit Peilmarke, beleuchtbar;bis 5 m wasserdicht1 115 gHigh Contrast Optik, Sports Auto Focus, Open Bridge Design für sichere Einhandbedienung, spezielle Gummiarmierungstextur (wasserabweisend und rutschfest);
Navigator 7×30c7×30Kompakter analoger HD stabilisierter Kompass mit Peilmarke und Beleuchtung;bis 5 m wasserdicht530 gHigh Contrast Optik, Sports Auto Focus, offene Brücke, spezielle wellenartige Gummierungstextur für besseren Griff (wasserabweisend und rutschfest);
Navigator Autobright 7×50c7×50
Analog, flüssig gedämpft und beleuchtbar; integriert mit Autobright Technologie, die sich automatisch an Lichtverhältnisse anpasst;
bis 5 m wasserdicht
1 115 gHigh Contrast Optik, Sports Auto Focus, offene Brücke und Wellenarmierung, besonders robustes Design, speziell für die Bedingungen auf See entwickelt;

*Das Gewicht umfasst Fernglas ohne Zubehör.

Commander 7x50c

1 699,00 €

Navigator 7x30c

569,00 €

STEINER Navigator Autobright 7x50c

899,00 €

Commander: für höchste Ambitionen

Die Commander Serie richtet sich an Regatta Segler, Hochseefischer und Profis. Ihr 40 mm HD Kompass hat den größten Durchmesser seiner Klasse. Dank flüssiger Dämpfung schwingt die Kompassnadel schnell ein und die hochwertige Beleuchtung ermöglicht auch nachts präzise Peilungen. Das Makrolon® Gehäuse ist extrem schlagfest, resistent gegen Öl, Säure und Salzwasser und bis 10 m druckwasserdicht.

Navigator: Performance für Freizeitkapitäne

Die Navigator Modelle kombinieren ein attraktives Preis Leistungs Verhältnis mit vielen Features der Commander Serie. Die offene Brücke erlaubt eine sichere Einhandbedienung, die NBR Longlife Armierung bietet guten Grip und der Sports Auto Focus sorgt für scharfe Bilder von 20 m bis unendlich ohne Nachfokussieren. Der integrierte analoge Kompass ist beleuchtbar und flüssig gedämpft.

Die kleinere Variante Navigator 7×30c ist ideal für alle, die Gewicht sparen wollen oder sie als Zweitglas auf dem Boot nutzen. Mit nur 530 g ist es deutlich leichter, die 30 mm Objektive lassen allerdings weniger Licht durch, was die Dämmerungsleistung reduziert.

Navigator Autobright: gegen Sonnenblendung

Die Navigator Autobright Modelle kombinieren die Features des Navigator 7×50c mit der innovativen Autobright Technologie. Ein Spezialfilter passt die Helligkeit automatisch an das Umgebungslicht an und reduziert Blendungen durch glitzerndes Wasser oder direkte Sonne. Damit eignet sich das Fernglas besonders für sonnige Tage auf See. Auch hier sorgen das offene Brückendesign und der Sports Auto Focus für einfache Bedienung und scharfe Bilder.

Sichere Sicht an Bord: Marine-Fernglas im Einsatz

Tipps für Einsteiger & häufige Fragen

Wie halte ich das Bild bei Seegang ruhig?

Wähle eine moderate Vergrößerung: die 7 fache Vergrößerung ist ein guter Kompromiss aus Detailtreue und Bildstabilität. Große Objektive (50 mm) bieten einen großen Austrittspupillen Durchmesser, der leichte Bewegungen ausgleicht. Übe, das Fernglas mit beiden Händen an die Augen zu bringen, und nutze einen schwimmfähigen Tragegurt. Fällt das Glas ins Wasser, kannst du es wieder aufnehmen und mit Süßwasser abspülen.

Warum 7×50 und nicht 10×50?

Höhere Vergrößerungen wie 10× verstärken das Wackeln des Bildes, besonders auf einem bewegten Boot. 7×50 Modelle liefern ein helles, ruhiges Bild und sind daher der Standard in der Seefahrt.

Wie funktioniert der Kompass im Fernglas?

Der integrierte Kompass nutzt ein Magnetfeld und flüssige Dämpfung, um die Peilung stabil anzuzeigen. Bei analogen Systemen wird die Kompassrose permanent im unteren Sehfeld eingeblendet; du kannst die Gradzahl direkt ablesen. Viele Modelle, darunter die Steiner Commander und Navigator, haben eine Beleuchtung und einen Peilstrich für Distanz und Größenmessungen. Digitale Kompasse projizieren die Gradzahl auf Knopfdruck in die Bildmitte; sie benötigen jedoch eine Batterie und zeigen bei schlechtem Licht weniger Durchlass.

High-Contrast oder High-Definition – welche Optik ist die richtige für mich?

Viele Einsteiger fragen sich, worin der Unterschied zwischen High-Contrast- und High-Definition-Optik liegt. Kurz gesagt: Beide liefern hervorragende Bildqualität, sind jedoch unterschiedlich abgestimmt. High-Contrast-Optiken sind so ausgelegt, dass Konturen besonders klar und schnell erkennbar sind – etwa Bojen, Tonnen oder andere Schiffe. Das ist vor allem bei Bewegung, Seegang und wechselnden Lichtverhältnissen ein großer Vorteil. High-Definition-Optiken gehen noch einen Schritt weiter und bieten eine besonders hohe Auflösung sowie feinste Detaildarstellung bis an den Bildrand. Sie eignen sich für Anwender mit höchsten Ansprüchen, die auch kleinste Strukturen und Details präzise erkennen möchten. Für die meisten Freizeit- und Fahrtensegler ist eine High-Contrast-Optik ideal, während die High-Definition-Optik vor allem im professionellen oder besonders anspruchsvollen Einsatz ihre Stärken ausspielt.

Der Direktvergleich als Übersicht

Merkmal
High-Contrast-Optik
High-Definition-Optik
HauptfokusKontrast & ErkennbarkeitAuflösung & Detailtiefe
Bildwirkungsehr klar, funktionalsehr fein, extrem präzise
Farbwiedergabeneutral, zweckorientiertsehr natürlich, differenziert
Randauflösungsehr gutexzellent
Zielgruppeambitionierte Freizeit- & FahrtenseglerProfis, Langfahrt, Premium
SerienNavigator, Navigator AutobrightCommander

Muss ich den Kompass kalibrieren?

Steiner verwendet analoge Kompasse, die ohne regionale Kalibrierung auskommen. Bei digitalen Modellen anderer Hersteller kann eine Anpassung an die Magnetfeldzone erforderlich sein.

Was ist der Sports Auto Focus?

Steiner Ferngläser besitzen einen besonderen Auto Focus. Nach einmaliger Einstellung bleiben Objekte ab ca. 20 m bis unendlich scharf – ohne manuelles Nachfokussieren. Das erleichtert die Handhabung bei Seegang oder wenn man schnell zwischen Objekten wechseln muss.

Eignen sich die Ferngläser für Brillenträger?

Ja. Modelle wie der Commander bieten einen Augenabstand bis 20,2 mm und sind daher für Brillenträger geeignet. Weiche oder umklappbare Augenmuscheln ermöglichen es, das komplette Sehfeld auch mit Brille zu überblicken.

Wie pflege ich ein Marine Fernglas?

Spüle das Fernglas nach dem Gebrauch im Salzwasser mit klarem Süßwasser ab. Halte die Linsen mit einem Mikrofasertuch sauber und lasse das Glas trocken, bevor du es verstaust.

Fazit: So findest du dein perfektes Marine-Fernglas

Ein Marine Fernglas mit Kompass ist ein unverzichtbarer Begleiter auf dem Wasser. Die bewährte 7×50 Baugröße liefert ein helles, ruhiges Bild und ein integrierter Kompass ermöglicht schnelle Kursbestimmung. Wer Wert auf höchste Präzision und Robustheit legt, wird mit der Commander Serie glücklich. Sie bietet die größte Kompassanzeige sowie High Definition Optik. Die Navigator Modelle bieten ein attraktives Preis Leistungs Verhältnis mit High Contrast Optik, Sports Auto Focus und offener Brücke, während das Navigator Autobright mit seiner blend-mindernden Technologie besonders bei starkem Sonnenlicht punktet. Alle Steiner Modelle punkten mit 30 Jahren Garantie. 

 Ob Profi oder Freizeitskipper – mit dem richtigen Modell von Steiner genießt du Sicherheit und Komfort auf See.

Deine nächsten Schritte

  • Fernglas finden: Starte jetzt den Fernglas Berater und erhalte maßgeschneiderte Empfehlungen. 
  • Händler vor Ort: Über unsere Händlersuche findest du Fachhändler in deiner Nähe, bei denen du Steiner Marine-Ferngläser ausprobieren kannst.
  • Direkt kaufen: Wer seine Entdeckungen nicht auf später verschieben möchte, kann das passende Fernglas direkt im offiziellen Steiner Shop kaufen. Dort findest du alle aktuellen Marine-Modelle mit ausführlichen technischen Daten, Vergleichsmöglichkeiten und Zubehör-Empfehlungen. 

Wir wünschen dir allzeit klare Sicht und stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel!